Die Entwicklungsgeschichte der modernen Heizung

Wir sind nicht die Einzigen, die es gern wohlig warm bei sich zu Hause haben wollen. Schon unsere Vorfahren haben nicht gerne in der Kälte gesessen. Hunderttausende Jahre hat es von der Entdeckung des Feuers bis zur heute bekannten Zentralheizung in den 60er Jahren gedauert. Aber wussten Sie, dass sogar die Römer Fußbodenheizungen gebaut haben? Lassen Sie sich überraschen auf einer etwas anderen Reise durch die Zeit.

300.000 v. Chr.: Die Entdeckung des Feuers – der erste Meilenstein

Hätten unsere Vorfahren das Feuer nicht entdeckt, säßen wir noch immer in der Kälte. Aber während damals mühsam mit Feuersteinen oder anderen Hilfsmitteln ein Feuer entfacht werden musste, können Sie heute daheim ganz einfach den Heizkörper aufdrehen.

200 v. Chr.: Römische Fußbodenheizungen – aufwendige Sklavenarbeit

Wenn man es ganz genau nimmt, war das Fußbodensystem der reichen Römer die erste Zentralheizung. Sklaven mussten dafür im Keller Feuer machen. Die heiße Luft strömte dann durch diverse Leitungen, die im Fußboden der Villen verlegt waren, und sorgten für wohlige Wärme. Nur leider waren die römischen Heizungen recht energieineffizient und deren Bedienung durch Sklaven menschenunwürdig.

Trotzdem waren die Römer mit dieser Fußbodenheizung, wie in vielen anderen Bereichen, ihrer Zeit voraus. Aber diese Heizungs-Innovation geriet nach dem Untergang des Römischen Reiches in Vergessenheit und es sollte über 2.000 Jahre dauern, bis sich Zentralheizungen wieder in den Haushalten durchsetzen.

15. Jahrhundert: Der Kamin – sorgt zumindest im Haus für saubere Luft

Bis zum 15. Jahrhundert wurde ohne einen Abzug im Haus mit Holz geheizt. Stellen Sie sich bloß den ganzen Rauch vor. Aber eine Besserung fand mit der Erfindung des Kamins statt. Damit wurde die Luft vom Innenraum über den Kaminabzug nach außen gezogen. Der Luftstrom, der dabei an dem Feuer vorbeizieht, macht das Heizen wesentlich effizienter. Und seien wir mal ehrlich, das Lagerfeuer ist draußen doch wirklich schöner als in der eigenen Wohnung.

19.Jahrhundert: Zentralheizung – vom Schloss bis ins Wohnzimmer

Die erste Dampfheizung wurde in Deutschland im Jahr 1843 installiert. Aber jetzt raten Sie mal wo? Im Schloss Sigmaringen in Baden-Württemberg und nicht in einem Wohnhaus. Die meisten Haushalte hielten weiterhin an ihren Öfen fest (die mittlerweile vorwiegend mit umweltschädlicher Kohle angefeuert wurden). Deshalb dauerte es bis in die 1970er Jahre, ehe die Dampfheizung auch in den deutschen Wohnungen Einzug fand.

Wie geht es weiter?

In den letzten Jahren haben sich die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz etabliert. Die schwerwiegenden Folgen unseres Verhaltens – auch durch das Heizen mit fossilen Brennstoffen, wie Öl und Gas – haben sich gezeigt. Nun muss sich etwas ändern. Schon lange gibt es umweltfreundlichere Alternativen zu den herkömmlichen Brennstoffen. Wärmepumpen und Erdgas zum Beispiel. Leider sind diese zwei Heizungsarten für viele aufgrund von Platzmangel oder fehlender Anschlussmöglichkeit nicht umsetzbar. Wir wollen mit der emi eine weitere Alternative, um effizient, umweltfreundlich und kostengünstig zu heizen, bieten. Aber schauen Sie doch einfach mal hier (https://emiheizung.de/emi1) vorbei und lassen Sie die emi selbst für sich reden.

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2020-01-15T14:45:29+00:00