Der Winter bricht an – und mit ihm kommt die Kälte

Und während man sich selbst und den Körper umfangreich darauf vorbereitet – psychisch und physisch, mit neuen Winterstiefeln, Glühwein und Weihnachtssongs – bleibt eins oft außen vor: unser Zuhause.
Wer kennt den Moment nicht, an dem man das erste Mal nach einem lauen Herbst in den eigenen vier Wänden friert, das Thermostat der Heizung langsam aufdreht und spätestens nach einem Tag des Zitterns merkt, dass sich überhaupt nichts verändert hat. Die unangenehme Erkenntnis, dass man immer noch frierend auf der Couch sitzt, lässt uns alle dasselbe denken: Darum hätte ich mich vielleicht etwas früher kümmern sollen!
Und damit Ihnen genau dieser Gedanke erspart bleibt, haben wir uns auf die Suche nach den Hintergründen von kalt bleibenden Räumen begeben und die wichtigsten Tipps zur Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit gesammelt.

Wartung Ihrer Heizanlage

Der erste Tipp liegt wohl am Nächsten: wenn die Wohnung einfach nicht warm werden will, obwohl das Thermostat schon auf der höchsten Stufe steht, liegt der Ursprung oft in der Heizungsanlage selbst. Es empfiehlt sich, die Heizung einmal im Jahr durch eine professionelle Firma auf Funktionstüchtigkeit und Effizienz prüfen zu lassen – und zwar am besten schon im Herbst! Hier können neben Schäden zusätzlich Effizienzmängel erkannt werden und auf eventuell sinnvollere Alternativen zu veralteten Heizkesseln hingewiesen werden. Denn regelmäßig gewartete und innovative Heizkessel schaffen nicht nur ein ruhigeres Gewissen, sondern auch tatsächliche Vorteile – für unsere Umwelt und Ihren Geldbeutel.

Kontrolle Ihrer Heizkörper

Unser nächster Rat knüpft direkt an den ersten an: Checken Sie Ihre Heizkörper. Denn selbst ein einwandfreier Heizkessel kann den Raum nicht erwärmen, wenn Ihre Heizkörper nicht richtig funktionieren. So empfiehlt es sich, die Heizkörper regelmäßig zu entlüften, da Luft im Heizkörper nicht nur ein unangenehmes Gluckern verursacht, sondern auch eine geminderte Weitergabe der Wärme in den Raum. Das Entlüften kann von Ihnen selbst durchgeführt werden und ist in wenigen Handgriffen erledigt (eine einfache Schritt für Schritt Anleitung finden Sie beispielsweise unter diesem Link)

Check der Dichtung und Dämmung

Der dritte Hinweis betrifft weniger Ihre Heizung, als vielmehr den Raum selbst. Stellen Sie schon vor Wintereinbruch sicher, dass Ihre Wohnung gut abgedämmt und abgedichtet ist. Denn undichte Fenster und Türen bringen kalte Zugluft ins Innere Ihrer Wohnung. Dadurch verursachte Temperatursenkungen führen zu höherem Heizbedarf und somit zu steigenden Heizkosten. Um undichte Stellen aufzuspüren, haben wir folgenden praktischen Tipp für Sie: Spazieren Sie doch in einer freien Minute mit einer angezündeten Kerze durch die Wohnung und beobachten Sie, wo die Flamme flackert: Achtung, genau an diesen Stellen dringt kalte Luft hinein! Bessere Dämm- und Dichtmittel, dicke Vorhänge oder Zugluftstopper vor Fenstern und Türen können hier Abhilfe schaffen.

Und falls der Winter doch wieder schneller kommt als Sie dachten und Sie die Zeit während Wartung, Reparatur oder Umrüstung überbrücken müssen, helfen immer noch die altbewährten Mittel: Tee mit Honig, selbstgemachte Suppen und Kuschelsocken.

Check der Dichtung und Dämmung: Der Winter bricht an – und mit ihm kommt die Kälte

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2019-12-17T18:48:13+00:00